Pumpen
Pumpen fördern Bewässerungswasser aus Brunnen, Zisternen, Tanks, Teichen oder Entwässerungsbereichen. Tauch- und Brunnenpumpen arbeiten unter Wasser, Schmutzwasserpumpen bewältigen größere Feststoffe. Dosierpumpen und Venturi-Injektoren bringen Flüssigdünger oder andere freigegebene Medien in die Leitung ein. Steuerungen und Zubehör übernehmen Druckhaltung, Trockenlaufschutz, Rückflussverhinderung und automatische Ein- und Ausschaltung.
Eine Pumpe wird nicht allein nach Leistung in Watt oder Anschlussgröße ausgewählt. Entscheidend sind Fördermenge und Förderhöhe am gemeinsamen Betriebspunkt der Anlagenkennlinie. Rohrlänge, Höhenunterschied, Filter, Ventile und Regner verursachen Druckverluste. Ebenso wichtig sind Wasserqualität, maximaler Feststoffdurchgang, Einschaltdauer, Kühlung und Stromversorgung. Für automatische Anlagen werden Druckschalter, Frequenzregelung oder Strömungswächter passend dimensioniert. Die Ansaug- oder Einbaubedingungen müssen Kavitation, Trockenlauf und Lufteintrag vermeiden. Kennlinie, Stromdaten und Schutzkomponenten sollten gemeinsam dokumentiert werden.